Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft wurde am 3. August 1927 aus dem Gedanken der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit gegründet. Bereits ein Jahr später zählte der Verein über 100 Mitglieder aus dem gesamten Kirchspiel Neuenkirchen, zu dem damals mehrere umliegende Gemeinden gehörten. Im Juli 1928 fand nach intensiver Vorbereitung das erste Schützenfest statt.
Die erste Fahne der Bruderschaft zeigte das Wappen der Ritter von Varensell, die als historische Bezugspunkte der Region gelten. Unter der Leitung von Dr. Franz Lackmann und Oberst Johannes Humann entwickelte sich der Verein rasch zu einer lebendigen und engagierten Gemeinschaft. 1937 erfolgte der Anschluss an den Deutschen Schützenbund.
Nach einer kriegsbedingten Pause wurde die Bruderschaft 1949 wieder aktiv und trat dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften bei. In den folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl deutlich an, und auswärtige Mitglieder gründeten eigene Bruderschaften, mit denen bis heute enge Verbindungen bestehen.
Heute gehört die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft zu den größten Vereinen im Rietberger Ortsteil Neuenkirchen. Ihr Wappen entspricht dem des Ortsteils und zeigt die Kirche von Neuenkirchen sowie den Bundesadler.
Fotos zur Verfügung gestellt aus dem Nachlass von Willi Pollklesener